Chiropraktik – Behandlung mit den Händen
Chiropraktik ist ein seit Langem bekanntes manuelles Behandlungsverfahren. Sie wird eingesetzt, um funktionelle Störungen des Bewegungsapparates zu behandeln und eingeschränkte Bewegungsabläufe wieder zu verbessern.
Dabei geht es um weit mehr als das häufig mit Chiropraktik verbundene „Knacken“.
Was passiert bei einer chiropraktischen Behandlung?
Die Wirkung einer chiropraktischen Behandlung ist nicht allein mechanisch zu verstehen. Durch den gezielten manuellen Impuls werden auch sensorische beziehungsweise neuronale Reize gesetzt, auf die das Nervensystem und damit der Körper reagieren.
Das hörbare Geräusch, das bei manchen Behandlungstechniken entstehen kann, ist deshalb nicht das eigentliche Ziel der Behandlung. Entscheidend ist vielmehr die Reaktion des Körpers auf den gezielten Impuls.
Behandlung ohne Medikamente
Ein Vorteil der Chiropraktik ist, dass die Behandlung ohne Medikamente erfolgt. Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn Medikamente vermieden oder möglichst zurückhaltend eingesetzt werden sollen.
Grundsätzlich können manuelle Behandlungstechniken in unterschiedlichen Lebensphasen eingesetzt werden. Auch während einer Schwangerschaft können – nach entsprechender ärztlicher Untersuchung und angepasst an die individuelle Situation – geeignete manuelle Techniken infrage kommen.
Erst untersuchen, dann behandeln
Nicht jede Beschwerde ist für eine chiropraktische Behandlung geeignet. Deshalb steht für mich vor der Behandlung die ärztliche Untersuchung. Dabei muss insbesondere geklärt werden, ob tatsächlich eine funktionelle Störung vorliegt und ob etwas gegen eine manuelle Behandlung spricht.
Chiropraktik bedeutet für mich nicht einfach „Einrenken“. Sie ist eine gezielte ärztliche Behandlung funktioneller Störungen mit den Händen.