Schulterschmerzen – wenn Bewegung schwierig wird
Beschwerden und Funktionsstörungen der Schulter erleben viele Menschen irgendwann im Laufe ihres Lebens. Sie können nur eine Schulter betreffen, aber auch beidseitig auftreten.
Die Ursachen sind vielfältig: Schulterschmerzen können nach einer Verletzung entstehen, sich durch langes Sitzen und ungünstige Haltung bei der Büroarbeit entwickeln oder Folge einer Fehl- oder Überbelastung beim Sport sein.
Von Impingement bis Frozen Shoulder
Hinter Schulterschmerzen können unterschiedliche Erkrankungen und Funktionsstörungen stehen. Dazu gehören beispielsweise Subakromialsyndrome wie das Impingement-Syndrom, das durchaus auch bei sportlich aktiven Menschen und Athleten auftreten kann.
Mit zunehmendem Alter spielen außerdem Veränderungen oder Läsionen der Rotatorenmanschette eine wichtige Rolle. Eine weitere mögliche Ursache ausgeprägter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ist die sogenannte Frozen Shoulder.
Entscheidend ist deshalb zunächst herauszufinden, warum die Schulter schmerzt und welche Strukturen betroffen sind.
Untersuchung und Ultraschall
Bei Schulterbeschwerden spielt die Ultraschalluntersuchung in meiner Diagnostik eine wichtige Rolle. Sie ermöglicht es, verschiedene Strukturen der Schulter gezielt zu beurteilen und die körperliche Untersuchung unmittelbar zu ergänzen.
So lässt sich häufig schon in der Praxis genauer eingrenzen, woher die Beschwerden kommen und welche Behandlung sinnvoll sein kann.
Behandlung nach dem Befund
Die Therapie richtet sich nach der festgestellten Ursache. Bei funktionellen Störungen können manuelle oder chiropraktische Techniken infrage kommen.
Je nach Befund können außerdem Injektionstherapien oder eine Stoßwellentherapie Bestandteil der Behandlung sein.
Nicht jede schmerzende Schulter braucht die gleiche Therapie. Entscheidend ist für mich, zunächst die Ursache möglichst genau zu bestimmen und die Behandlung daran auszurichten.