Sportverletzungen – akut oder durch wiederholte Belastung
Sportverletzungen können ganz unterschiedlich entstehen. Manche treten plötzlich auf – beispielsweise beim Laufen, beim Training oder bei einer schnellen Bewegung.
Typische Beispiele sind Muskel- und Sehnenverletzungen wie ein Muskelfaserriss oder eine Verletzung der Achillessehne. Solche Verletzungen können an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates auftreten.
Entscheidend ist zunächst festzustellen, welche Struktur betroffen ist und wie ausgeprägt die Verletzung ist.
Wenn die Belastung immer wiederkehrt
Nicht jede Sportverletzung entsteht durch ein einzelnes Ereignis. Beschwerden können sich auch schleichend durch häufig wiederholte und gleichförmige Belastungen entwickeln.
Das betrifft beispielsweise Schulter oder Ellenbogen bei Wurf- und anderen Überkopfsportarten. Ähnliche Überlastungsprobleme können aber auch außerhalb des Sports entstehen.
Musiker beispielsweise führen bestimmte Bewegungen über viele Stunden immer wieder aus. Auch solche repetitiven Belastungen können zu Beschwerden und Überlastungsschäden am Bewegungsapparat führen.
Untersuchung der verletzten Strukturen
Bei der Untersuchung geht es nicht nur darum, die schmerzende Stelle zu betrachten. Wichtig ist herauszufinden, welche Strukturen betroffen sind und wie die Verletzung oder Überlastung entstanden ist.
Dabei berücksichtige ich auch die Bewegungs- und Belastungsmuster, die zu den Beschwerden geführt haben können.
Zurück zur gewohnten Belastung
Die weitere Behandlung richtet sich nach Art und Ausmaß der Verletzung. Neben der Behandlung der akuten Beschwerden geht es darum, die Belastbarkeit schrittweise wiederherzustellen und erneute Probleme möglichst zu vermeiden.
Ziel ist nicht nur Schmerzfreiheit, sondern eine möglichst sichere Rückkehr zu Sport, Musik oder der gewohnten körperlichen Belastung.